Holter Straße 223

33758 Schloß Holte-Stukenbrock

05207. 958 47 40

    AnnuitätendarlehenA

    Ein Annuitätendarlehen ist ein Darlehen mit gleichbleibenden Rückzahlungsbeträgen. Im Gegensatz zum Tilgungsdarlehen bleibt die Höhe der zu zahlenden Rate über die gesamte Laufzeit konstant. Die Annuitätenrate setzt sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Mit jeder Rate wird ein Teil der Restschuld getilgt, wodurch sich der Zinsanteil zugunsten des Tilgungsanteils verringert.

    AuflassungA

    Die rechtliche Einigung zwischen Käufer und Verkäufer zum Eigentumswechsel einer Immobilie.

    AuflassungsvormerkungA

    Die Auflassungsvormerkung dient der Sicherheit von Immobilienkäufern. Wenn eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch eingetragen wurde, sind anschließende Verfügungen über eine Immobilie unwirksam.

    BaulastenverzeichnisA

    Das Baulastenverzeichnis wird von den Bauämtern der Städte und Gemeinden geführt. Es enthält Lasten und Beschränkungen eines Grundstücks (z.B. Wegrechte, Leitungsrechte).

    BauträgerA

    Bauträger ist, wer auf eigene Verantwortung eine bauliche Anlage vorbereitet oder ausführt bzw. vorbereiten oder ausführen lässt. Bauträger ist gleichzeitig Bauherr, also der Herr des gesamten Baugeschehens. Er hat auch die Pflichten nach der Makler- und Bauträgerverordnung zu erfüllen.

    BebauungsplanA

    Die Bebauungspläne enthalten rechtsverbindliche Festsetzungen, erlaubte städtebauliche Maßnahmen, Art der baulichen Nutzung, Baugrenzen, etc.

    CourtageA

    Die Courtage beschreibt die Vermittlungsgebühr, die ein Makler nach erfolgreichem Vertragsabschluss erhält.

    DachformenA

    Die häufigsten Dachformen sind das Pultdach, das Satteldach, das Sheddach (insb. bei Fabrikgebäuden ), das Flachdach und das Walmdach. Wenn die Walmfläche nicht bis zu Traufe der anschließenden Dachflächen reicht, spricht man von einem Krüppelwalmdach.

    EigentümerversammlungA

    Das Wohneigentumsgesetz (WEG) sieht für die Regelung gemeinschaftlicher Belange die so genannte Eigentümerversammlung vor. Mindestens einmal im Jahr sollte die Eigentümergemeinschaft zusammentreten, um gemeinschaftliche Beschlüsse u. a. über die Abrechnung des abgelaufenen Wirtschaftsjahres und über den Wirtschaftsplan des kommenden Jahres zu fassen

    ErbbaurechtA

    Es handelt sich um das Recht an einem Grundstück, auf oder unter der Erdoberfläche ein Bauwerk zu haben. Erbbaurechte werden oft auf 75 oder 99 Jahre vereinbart. Beim Erlöschen des Erbbaurecht hat der Grundstückseigentümer dem Erbbauberechtigten eine Entschädigung zu zahlen.

    ErtragswertA

    Der Ertragswert wird hauptsächlich bei vermieteten Immobilien ermittelt (Ertragswertverfahren). Die Erträge aus Mieten und Pachten, abzüglich der Bewirtschaftungskosten, bilden die Berechnungsbasis. Diese werden dann auf die Restnutzungsdauer des Objektes hochgerechnet.

    FlurstückA

    Das Flurstück bezeichnet ein vermessenes Stück Land („Flur“), dem als „sachenrechtliches“ Objekt in der Regel ein Grundstück zugeordnet ist. Jedes Flurstück trägt eine Identifikationsnummer.

    GemeinschaftseigentumA

    Zum Gemeinschaftseigentum gehören in einer Wohnungseigentumsanlage alle Bestandsteile des Grundstücks sowie des Gebäudes, die nicht Sondereigentum sind, z.B. Treppenhaus usw.

    GrundbuchA

    Im Grundbuch sind alle Eigentums- und Rechtsverhältnisse von Grundstücken festgeschrieben.

    GrunderwerbssteuerA

    Die Grunderwerbssteuer wird beim Kauf von Grundstücken und Immobilien erhoben. Der Steuersatz ist in NRW einheitlich derzeit auf 6,5 % des Erwerbspreises festgeschrieben (Stand: Juni 2016).

    HebesatzA

    Von den hebesatzberechtigten Gemeinden per Satzung festgesetzter Zuschlag auf den einheitlichen Steuermessbetrag zur Bemessung der Gewerbe- und Grundsteuer.

    IndexmieteA

    Die Indexmiete ist eine variable Miete für ein Objekt (Wohnung, Gewerberaum). Bei der Indexmiete handelt es sich um eine Wertsicherungsklausel, denn der Mietpreis ist nicht dauerhaft auf einen festen Wert bestimmt, sondern wird, ausgehend von einer Basismiete, nach von beiden Vertragsparteien nachvollziehbaren Parametern verändert. Zumeist wird die Miete an den Lebenshaltungskostenindex gekoppelt.

    JahresnettomieteA

    Unter der Jahresnettomiete versteht man die Mieteingänge eines vermieteten Immobilie eines Jahres, vermindert um die Betriebs-, Heiz- und Warmwasserkosten. Die Mietspiegelmieten basieren ebenfalls überwiegend auf den Jahresnettomieten, allerdings ohne Zuschläge und Vergütungen.

    KautionA

    Eine Kaution wird in der Regel zu Beginn eines Mietverhältnisses vom Mieter an den Vermieter gezahlt ( z.B. Kautionssparbuch, Bankbürgschaft). Sie ist eine Sicherheit für den Fall, dass der Mieter seinen vertraglich vereinbarten Pflichten nicht nachkommt.

    LageplanA

    Der Lageplan ist eine graphische, maßstabsgetreue Darstellung eines Objektes sowie seiner Lage, Umgebung und Situation, z.B. Liegenschaftskarten, Stadtpläne, oder Beschilderungspläne.

    LöschungsbewilligungA

    Mit einer Löschungsbewilligung wird das Entfernen von eingetragenen Rechten und Pflichten im Grundbuch notariell genehmigt.

    MarktwertA

    Der Marktwert, oftmals auch Verkehrswert genannt, beschreibt den zur Zeit aktuellen Wert einer Immobilie.

    MischgebietA

    In einem Mischgebiet (Bebauungsplan) befinden sich sowohl Wohn- als auch Geschäftsgebäude.

    NegativbescheinigungA

    Mit der Negativbescheinigung bestätigt die jeweilige Gemeinde oder Stadt, dass sie ihr Vorkaufsrecht an einem Grundstück nicht in Anspruch nehmen wird.

    NotarA

    Der Notar ist für die rechtsverbindliche Beurkundung von Verträgen und anderen Dokumenten zuständig. Bei einem Immobilienkauf übernimmt er verschiedene Aufgaben in der Vertragsabwicklung.

    ObhutspflichtA

    Ein Mieter ist während der Laufzeit eines Mietvertrages verpflichtet, die Mietsache pfleglich zu behandeln und nach Möglichkeit vor Schaden zu bewahren. Er muss z.B. im Winter dafür sorgen, dass auch bei Abwesenheit eine gewisse Mindesttemperatur in der Wohnung herrscht. Regelmäßiges Lüften und moderates Heizen zur Vermeidung von Feuchtigkeit und Schimmelbildung können ebenfalls vom Mieter verlangt werden. Zur Obhutspflicht gehört auch, dem Vermieter unverzüglich entstandene Schäden anzuzeigen, insbesondere Schäden, die sich noch verschlimmern oder Folgeschäden verursachen können (z. B. Schimmel, feuchte Wände, undichter Keller). Die Obhutspflicht existiert ohne ausdrückliche vertragliche Vereinbarung.

    PhotovoltaikA

    Photovoltaik bezeichnet die Umwandlung von Sonnen- in elektrische Energie.

    QuelllüftungA

    Die Quelllüftung ist Zuluft-System, bei dem die Raum- und Zuluft einen Temperaturunterschied aufweisen.

    RestschuldA

    Die Restschuld ist der Teil vom Darlehen, der zu einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht an die Bank zurückgeführt/getilgt wurde. Die Restschuld wird oft als Methode zur besseren Vergleichbarkeit von mehreren Darlehen herangezogen wo bei der o.g. Zeitpunkt, zu dem man sich die Restschuld betrachtet meist der Ablauf der Zinsfestschreibungsfrist ist.

    SachwertA

    Der Sachwert ist der Wert von Wirtschaftsgütern wie z.B. Gebäuden. Er ist die Summe von Bodenwert, Bauwert der Außenanlagen und Gebäudewert.

    SchönheitsreparaturenA

    Der Begriff Schönheitsreparaturen die Maßnahmen ab, die Mieter bei ihrem Auszug für die Instandsetzung einer Wohnung vornehmen müssen.

    SondernutzungsrechtA

    Das Recht eines Wohneigentümers auf die alleinige und ausschließliche Nutzung bestimmter Räume oder Flächen, die sich im gemeinschaftlichen Eigentum befinden, wird als Sondernutzungsrecht bezeichnet. Sondernutzungsrechte sind weit verbreitet und werden für die alleinige Nutzung z. B. an einer Gartenteilfläche, an einer Terrasse oder einem Kfz-Stellplatz vor dem Haus durch Vereinbarung der Wohnungseigentümer eingeräumt oder in der Teilungserklärung ausgewiesen.

    SondertilgungA

    Die Sondertilgung ist eine Zahlung, die außerhalb der vereinbarten Ratenzahlungen eines Darlehens gezahlt werden und somit dessen Laufzeit verkürzen.

    TeileigentumA

    Teileigentum ist das Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen eines Gebäudes in Verbindung mit dem Miteigentumsanteil (vgl. Teilungserklärung) an dem Gemeinschaftseigentum zu dem es gehört.

    Umbauter RaumA

    Der umbaute Raum beschreibt das Bauvolumen eines Gebäudes. Die Berechnung des umbauten Raumes (Kubatur) gehört zu den Bauunterlagen, die der Darlehensgeber eines Baudarlehens zur Ermittlung des Beleihungswertes (Wertermittlung) des zur finanzierenden Objektes benötigt.

    UnbedenklichkeitsbescheinigungA

    Mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung erklärt das Finanzamt, dass eine Person seiner Steuerpflicht stets nachgekommen ist (z.B notwendig vor Umschreibungen im Grundbuch).

    VerkehrswertA

    Der Verkehrswert einer Immobilie ist der Marktwert zum Bewertungsstichtag.

    VorfälligkeitsentschädigungA

    Wird ein Darlehensvertrag von Seiten des Darlehensnehmers vorzeitig gekündigt, muss er dem Kreditinstitut eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen.

    VorkaufsrechtA

    Hat eine Person für eine Immobilie ein Vorkaufsrecht, kann sie diese erwerben, bevor es an einen Dritten verkauft wird.

    WarmmieteA

    Die Warmmiete ist der gesamte Mietbetrag inkl. aller anfallenden Nebenkosten wie Heizung, Müllabfuhr oder Warmwasser etc..

    XylolA

    Xylol ist ein Lösemittel, das in einigen Farben, Lacken und Universalverdünnern enthalten ist. In der Vergangenheit wurden Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Konzentrationsstören der Xylol-Dämpfe festgestellt, deshalb empfehlen Experten, ausschließlich Xylol-freie Baustoffe zu verwenden.

    ZinsbindungA

    Bei einer Zinsbindung ist der Zinssatz eines Darlehens für einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben.